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Alles ist vergänglich und nichts von ewigem Bestand.
Es gibt temporäre Architektur, unser Computer erstellt temporäre Dateien, wir haben temporäre Jobs – lasst uns temporäre Typografie machen.
Wir haben drei Tage hart gearbeitet, nur um am Ende wieder vor dem Nichts zu stehen.

In den nächsten Tagen werden alle Dokumentationen hier zu sehen sein.

No Save von Marc Böttler

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Am ersten Maiwochenende 2009 fand der 2. Avoid Red Arrows-Workshop statt. Wir haben unsere Mitstudenten eingeladen, sich mit Schriftschablonen zu beschäftigen und haben Material, Einführung und Kritik geliefert.

Folgende Fragen haben uns beschäftigt:
In welche (gestalterischen) Richtungen können wir dieses “Schreiben wie auf Schienen” ausreizen?
Welche Freiheiten (Möglichkeiten) kann man für den Nutzer einbauen?
Wo liegen die klassischen Anwendungsbreiche und welche können wir durch neue Schablonen hinzufügen?
Wie können Zeichensysteme auf einer Schablone für die Anwendung sinnvoll organisiert werden?
Wo liegen die Unterschiede zur klassischen Schriftgestaltung?

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Zur Inspiration und Auflockerung haben wir die Aufgabe gestellt, Alphabete (negativ und positiv) mit Fliegenklatschen herzustellen und damit zu “schreiben”. Oben kann man ein Ergebnis und unten die Klatschen sehen.

Nun werden die letzten Pfade gesetzt und dann Schablonensets aus Plexiglas produziert, die bei der Jahresausstellung “Sommerloch 2009″ in der Hochschule für Gestaltung vom 15. bis 19. Juli zu sehen und zu erwerben sein werden.

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Nachdem im Juni 2008 die avoid red arrows Website online war und erste Schiftsätze über den virtuellen Ladentisch gingen, entstand der Wunsch, nicht nur zu veröffentlichen und so nach und nach zum Archiv zu werden, sondern auch aktiv das typografische Leben und Arbeiten an der HfG zu beeinflussen. So fand nun im Januar 2009 der erste Workshop ohne Leitung statt, das Type Camp #1, veranstaltet von Studenten für Studenten. Ein Wochenende lang haben wir gemeinsam gearbeitet und uns mit dem Thema Schrift und geometrischen Formen beschäftigt.

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Entstanden sind natürlich an einem Wochenende keine neuen Schriftsätze, sondern Experimente und Ideen mit Formen, Buchstaben, deren Lesbarkeit und eine rege Diskussion über all dies.

 

 
 
 

 

MUSEUM CEUS von Lisa Naujack

tc_mc1Quadrat, Dreieck, Kreis und Stern bilden die vier Grundelemente dieses Entwurfs. Der einzelne Buchstabe setzt sich zusammen aus einem Raster bestehend aus jeweils 3×3 oder 4×4 quadratischen Flächen. Fragmente der vier Grundformen können kombiniert und innerhalb der einzelnen Bausteine skaliert, gedreht und bewegt werden. Das Schriftbild gleicht dem eines Mosaiks.

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CMF von Nicolaz Groll

Eine Schrift geformt aus einem Meterstab. 200cm voller Umfang.

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NAILS & STRINGS von Paola Bascón

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GEOALPHA von Stefanie Miller mit Marko Grewe, Bea Stach, Peter Stahmer

„Die Formen sind Gefäße der Bewegung und Bewegung das Wesen der Form.“
Johannes Itten

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